Thema: Radfahren
Drei Viertel aller Neuwagen in Deutschland sind nachtschwarz, regengrau oder nebelweiß – während Fußgänger und Radfahrer sich mit Reflektoren ausstaffieren und bepolstern, sobald sie im Dunklen das Haus verlassen. Als gingen sie einem Extremsport nach. Dabei wollen sie nur zur Schule, zur Arbeit oder kurz mit dem Hund raus, der inzwischen auch Leuchtweste trägt., Henning Sußebach, ZEIT-Reporter
Thema: Radfahren
Zwar nahm ich schon damals die Enge, den erratischen Verlauf und das abrupte Ende vieler Radwege wahr und wartete an zig Ampeln, die für den Autoverkehr getaktet waren – dennoch war da ein Glücksüberschuss: Im Frühjahr roch ich den Raps, im Sommer die Linden, im Herbst die Nässe des Bodens. Das Wetter war in aller Regel besser als auf den dräuenden Symbolen der Vorhersage-Apps. Dazu war ich auf dem Sattel nochmals ein anderer Mensch als zu Hause oder im Büro, nicht Vater oder Kollege oder Nachbar, sondern ein Wesen aus Fleisch und Blut und Muskeln und Puls., Henning Sußebach, ZEIT-Reporter
Thema: Radfahren
Radfahrer benehmen sich doch auch nicht besser! Stimmt leider. Ich wurde Zeuge haarsträubender Manöver und irrer Dummdreistigkeit, von Selbst- und Fremdgefährdung: Regelmäßig fahren Radler über Rot, erschrecken Rentner auf Gehwegen zu Tode und fahren sich gegenseitig mit großem Geschepper über den Haufen. Nur weiß ich nicht, ob Autofahrer die richtigen Ankläger sind. Denn meines Wissens hat noch nie ein Fahrrad ein Auto überrollt. Im Schnitt aber stirbt jeden Tag mindestens ein Radler auf deutschen Straßen., Henning Sußebach, ZEIT-Reporter
Thema: Radfahren
Getting there is half the fun, come share it with me!, Kermit der Frosch, Moderator und Filmstar
Thema: Radfahren
Fahren Sie Fahrrad für die Gesellschaft. Oder tun sie es für sich selbst und für niemanden sonst.
Dem Fahrrad ist das egal. Es tut einfach seinen Dienst, so wie es das immer getan hat. Und immer tun wird., Mikael Colville Andersen, Stadtplaner und Experte für urbane Mobilität.
Thema: Radfahren
All die Kampagnen und die Rhetorik dieser Organisationen sind vage und basieren auf der misslungenen Idee, dass das Aufstellen von putzigen Schildern, die uns vorschlagen, langsamer zu fahren, das Verhalten ändert., Mikael Colville Andersen, Stadtplaner und Experte für urbane Mobilität.